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Verrückte Räder - wie fährt das denn?

Alles rund am autofreien 6. September in Bremen City.
Staunen und Probieren:


  Die ersten Fahrräder mit Pedalantrieb hatten keinen Hinterradantrieb: die Fahrradkette war noch nicht erfunden! Doch mit Hochrädern wurden bereits weite Strecken, auch Hochradrennen gefahren. Enno Brinckmann und der Friseurmeister Gerd Düselder aus Leer besuchen den autofreien Tag in der Bremer City und flanieren mit ihren Rädern auf dem Wallring und über den Marktplatz. Man wird sie nicht übersehen können, denn sie sitzen immer einen Kopf höher...
   

Auch ein wenig höher als üblich sitzt der Tüftler und Kunstradfahrer Werner Bartsch. Denn auf sein altes Kunstrad schweißte er ein paar Stangen zur Verlängerung, verlegte Tretkurbel und Kette - und fertig war sein "fixed tall bike". Während die meisten tall bikes über Freilauf und Gangschaltung verfügen, kann Werner Bartsch auf seinem Rad auch rückwärts fahren.

Nicht zu glauben? Zu sehen am 6. September in der Bremer City!

  Das Bierfass-Fahrrad - auch aus der Werkstatt von Werner Bartsch - macht auch im geleerten Zustand voll Spaß. Allerdings muss rückwärts treten, wer vorwärts fahren will.
 

Vier Räder, sieben Personen und Spaß ohne Grenzen. Das Konferenzbike kann man nicht beschreiben, man muss es erFAHREN. Das Konferenzbike ist ein Teambike, das innerhalb kürzester Zeit Menschen ins Gespräch bringt und für jede Menge Spaß sorgt.

Am 6. September ist das Konferenzbike in Bremen.

Ist ein Platz frei? Alles klar: einsteigen und mitfahren - einmal ans andere Ende der City!

  3 Räder, zwei Plätze und ein Chaufeur: Happy Rikscha Service bringt Sie mit mehreren Rikschas von einem Ende zum anderen durch die autofreie Innenstadt.
 
 
  2 Räder, 2 Plätze - ein stinknormales Tandem?Weit gefehlt: wer auf dem Parallel-Tandem fährt... oder schlingert, braucht Vertrauen in seinen Partner.
 

Das ist ja zum Bäume hochfahren! Bremer Radfahrer ärgern sich manchmal: über dauerrote Ampeln, Drängelgitter und viele Schikanen im Verkehr. Aber nur die bmx-streetstyle-Fahrer fahren wirklich Bäume hoch. Oder Wände. Über Tisch und Bänke.

Auf der Martinistraße zeigt gleich das ganze alliance-bmx-team, dass es für Radfahrer nicht wirklich ein Hindernis gibt. Nur Ansporn. Und sportlichen Ehrgeiz.

Übrigens: der Sportgarten und der attitude-skateshop bringen eine Rampenlandschaft mit. Drängelgitter und Löcher in Radwegen sind eben für manche nicht genug Hindernis.

  Sieht aus wie ein BMX-Rad, hat aber die Radachse nicht so ganz in der Mitte. Fährt sich eher wie ein bockiger Esel.
  Ohne helltönende Klingel und ohne Licht entsprechen sie nicht unbedingt der Straßenverkehrs- zulassungsordnung. Na, das könnte ja noch angebaut werden. Aber die zwei Bremsen - wo passen die ans Rhönrad?
"Brauche ich nicht", sagt Hilka Jeworrek, die in der höchsten Leistungsklasse turnt. Denn sie beherrscht ihr Rhönrad. Zu sehen ist sie auf der Martinistraße - solange diese gesperrt ist.


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